Donnerstag, 23. Oktober 2014

Ein herbstliches Risotto mit gebackenen Butternut

 
Ich esse für mein Leben gerne Risotto. Ein Gericht, das ich erst nach der Umstellung auf eine vegane Ernährungsweise für mich entdeckt habe. Das erste Risotto kochte mein Schwiegervater für mich, der schon lange Italienfan ist und auch mal gerne in der Küche steht. Risotto ist ja ein norditalienisches Breigericht, wobei der Reis noch bissfest zu sein hat. Wir haben für dieses Gericht auch extra Risottoreis (Riso Gallo Arborio) zu Hause, den wir in einem italienischen Laden gekauft haben. Glaubt mir, Risotto schmeckt auch megagenial ohne Parmesan, der ja normalerweise als letzte Komponente zugefügt wird. Wer vegetarisch kocht, sollte bedenken, dass in vielen Käsesorten auch Lab (als Gerinnungsmittel) vorkommt und ich meine mich zu erinnern, dass Lab bei Parmesan sehr oft (oder immer?) eingesetzt wird. Mein Risotto ist allerdings parmesanfrei :-).
 
Ich wollte das Risotto unbedingt mit einem Butternus-Kürbis kochen. Um das Gericht aufregender zu gestalten, habe ich den halben Butternut mit dem Reis gekocht, die andere Hälfte im Backofen gebacken. Das war eine geniale Idee :-).
 
Risotto mit gebackenem Butternut
2 Personen
1 Zwiebel
150 g Reis (Arborio)
1 (kleiner) Butternut
Olivenöl
100 ml Weißwein (z.B. Basic Eigenmarke)
ca. 600 ml (oder mehr) Gemüsebrühe
Gewürze wie z. B. Kürbiskönig, Kreuzkümmel, Ingwer, Kurkuma
1 EL Basilikum (getrocknet)
1 EL Hefeflocken (optional)
Salz, Pfeffer
Kürbiskerne als Deko
 
Butternut schälten, halbieren, entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die eine Hälfte mit Öl vermischen und würzen mit Kürbiskönig und Kreuzkümmel. Auf einem Backpapier verteilen und im vorgeheizten Backkofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen, solange bis die Würfel bräunen, zwischendurch wenden.
 
Öl erhitzen und eine gewürfelte Zwiebel glasig dünsten, dann die andere Hälfte des Kürbis zugeben, ebenso den Reis und noch eine Weile anschwitzen lassen, immer wieder umrühren. Gewürze zugeben wie Kürbiskönig, Kreukümmel und Kurkuma. Mit Weißwein ablöschen und solange warten, bis Weißwein vom Reis aufgenommen worden ist. Dann immer wieder Gemüsebrühe zugeben, rühren, Gemüsebrühe zugeben, rühren, bis der Reis gar ist. Zwischendurch Basilikum und gemahlenen Ingwer zugeben und zuletzt mit Salz und Hefeflocken abschmecken.
 
Risotto auf 2 Tellern verteilen, gebackenen Kürbis darauf verteilen, mit Kürbiskernen und frischen Pfeffer bestreuen und servieren. 
 

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Vegan Wednesday #113 + 2 Bonusbilder

Die Beiträge des heutigen Vegan Wednesdays werden von Regina gesammelt: muc.veg: Vegan Wednesday #113. Herzlichen Dank!
 
Frühstück
 
Ich überlege mir immer am Vorabend, was es zum Frühstück geben wird. Wenn ich in der Früh aufstehe, funktionieren nämlich meine Hirnzellen noch nicht so richtig, so dass ich dankbar bin, nicht nachdenken zu müssen ;-). Mein Frühstück besteht derzeit abwechselnd aus belegten Brötchen bzw. Knäckebrot oder Müsli. Porridges gibt es bevorzugt am Wochenende, da ich unter der Woche vor der Arbeit nicht den Kochlöffel schwingen möchte. Gestern Abend entschied ich mich für ein Brötchenfrüstück! Ich habe immer eine ausreichende Menge an Brötchen tiefgefroren, die ich am Wochenende kaufe und kurz vor dem Zubettgehen für den nächsten Morgen aus der Tiefkühltruhe hole.
 
Heute morgen gab es ein Brötchen, die eine Hälfte wurde mit Spekulatius Creme bestrichen und mit Bananenscheiben belegt, auf die andere Hälfte kam Tahin und Bratapfel-Fruchtaufstrich von Allos. Außerdem gab es Sharon, Kaffee und Orangensaft.
 
Mittags
 
Auch das Mittagessen habe ich bereits am Dienstagabend zubereitet (in diesem Fall Apfel & Avocado gewürfelt). Ich möchte beim Frühstücken möglichst meine Ruhe haben (also nichts mehr kleinschneiden oder streichen). In der Tupperdose seht ihr Apfelstücke, Avocado & Cocktailtomaten, im Boc'n Roll verbirgt sich eine Dinkelvollkornbreze.
 
Abendessen
 
Es gab ein Kürbis-Dhal. Die Zubereitung war ziemlich improvisiert: Zwiebel, Kürbis (Hokkaido) und rote Linsen anbraten, ordentlich würzen mit Garam Masala & Kreuzkümmel, mit gehackten Tomaten (Dose) und Kokosmilch aufgießen, ein Lorbeerblatt passt auch noch gut, außerdem kamen gefrorene Zuckerschoten mit hinzu. Mit geschlossenen Deckel solange köcheln lassen, bis Kürbis schön weich ist. Abschmecken mit Salz und Kreuzkümmel. Natürlich kann es sein, dass zwischendurch auch ein paar Chiliflocken hinzukamen, Knoblauchgranulat, außerdem Asofoetida und getrocknete Korianderblätter. Kennt Ihr das, während des Kochens fällt einem dies und das ein und schwupps hat man so einige Gewürze mehr im Topf als beabsichtigt ;-). Bestreut habe ich das Gericht mit schwarzen Sesam von Arche.
 
 
Das war mein heutiger Tag. Es gab natürlich auch noch Schokolade, selbstgebackene Cookies, Dinkelwaffeln... Alles ohne Foto.
 
Dafür habe ich noch 2 Bonusbilder für Euch:
 
Bonusbild 1: Abendessen am Montag
 
Spaghettikürbis, ich liebe diese Teile <3. Der erste in dieser Saison, ich muss mich also ranhalten ;-). Einfach den kompletten mehrfach eingestochenen Kürbis ca. 1 Stunde oder länger im Backofen backen, bis Haut gut eindrückbar ist. Kürbis aus dem Ofen holen, sobald er etwas abgekühlt ist mit einem scharfen Messer halbieren, entkernen und dann das Fruchtfleisch mit Löffel und oder Gabel entnehmen, dabei wird es faserig, also nudelähnlich. Nochmals gut vermischen mit z. B. Kürbiskönig und Salz oder anderen Gewürzen und servieren. Sehr gut passt eine Tomatensauce dazu!
 

  Bonusbild 2: Mittags unterwegs
 
Vor einigen Tagen war ich mittags unterwegs und benötigte dringend etwas essbares ;-). Da fiel mir ein, dass Coffee Fellows seit neuestem vegane Bagel im Angebot hat: Avocado und Falafelbagel. Auf dem Foto seht ihr letzteren, der Bagel ist beladen mit Falafeln, Tomate, Salat und Mango-Curry-Dip (sogar mit Mangostücken). Der Mango-Curry-Dip war genial. Der Bagel schmeckte mir so gut, dass ich bald auch den Avocadobagel ausprobieren möchte.
 
 

Wochenrückblick in G-Form

Nach langer Pause war ich genau heute für einen kleinen Wochenrückblick in G-Form bereit.
 
Gekauft | Lebensmittel. Magazine.   
 
Getan | Vieles. Neue Cafés ausprobiert. Die Burg besucht. Die Sonne genossen. Mich vor dem Sturm versteckt. Vebu-Mitglied geworden.

Gesehen | Das Vegan Magazin. Ein wagemutiges Eichhörnchen. Fröhliche Menschen. Traurigkeit. Die Sturmfront.

Gehört | Das Hörbuch: „Der Junge muss an die frische Luft. Meine Kindheit und ich.“ Gesprochen von Hape Kerkeling.

Geplant | Einen Berlinbesuch im Dezember. Berlin kann man gar nicht oft genug besuchen ;-).  

Gefreut | Über ein bevorstehendes Wochenende ohne einen einzigen Termin. Freie Zeit für mich J.
 
Gegessen | Pasta mit Streich. Spaghetti-Kürbis mit Tomatensauce. Falafelbagel von Coffee Fellows. Couscous mit Gebackenen Bohnen von Heinz. Misosuppe mit Lauch, Fenchel, Süßkartoffel und Udonnudeln. Blumenkohl-Lauch-Curry mit Vollkorn-Basmatireis.
 
Geärgert | Wie schnell man doch wieder in gewohnte Verhaltensweisen verfällt.
 
Getrunken | Kaffee mit Sojamilch in diversen Cafés (Immer mehr Cafés bieten Sojamilch an J). Tee. Wasser. Matcha-Latte.
 
Gelesen | Auf meinem Kindle – Band 4 der Sumpfloch-Saga: Mondpapier und Silberschwert.
 
Geträumt | Derzeit treffe ich viele Personen in meinen Träumen, denen ich dort noch nie begegnet bin.
 
Gestaunt | Wie wenig ich nach 5 Stockwerken aus der Puste komme. Dass Partner-Yoga mir hilft in Positionen zu kommen, die ich alleine nicht geschafft hätte ;-).
 
Gedacht | Ich verstehe nicht, warum ich mich für diese anstrengende Fortbildung entschieden habe.  

Gelernt | Auch kleine Taten bewirken große Veränderungen. Zumindest manchmal und wenn die Zeit dafür gekommen ist.  
 
Geklickt | www.vebu.de

Dienstag, 21. Oktober 2014

Pasta mit Streich


Bei diesem Sturmwetter war Wohlfühlessen angesagt. Pasta, Cocktailtomaten und Lauch, verfeinert mit etwas Nudelwasser und dem tollen neuen Gemüseaufstrich von Allos: Spinat Pinienkerne. Die Gemüseaufstriche schmecken auch auf Brot total lecker, enthalten bis zu 70% Gemüse und maximal 20% Fett . 
Pasta mit Streich 
2 Personen
 
200 - 250 g Pasta 
1 kleine Stange Lauch 
8-10 Cocktailtomaten 
Ca. 3 EL Nudelwasser 
Bis zu einem halben Glas Allos Hofgemüse Spinat Pinienkerne 
Salzwasser zum Kochen 
Frischer Pfeffer 

Pasta in Salzwasser gar kochen. Ca. 4 Minuten vor Ende der Kochzeit in Streifen geschnittenen Lauch und komplette Cocktailtomaten zu den Nudeln geben. Vor dem Abgießen ein paar EL Kochwasser zur Seite stellen. Abgießen, wieder in den Topf geben und die paar EL Kochwasser und halbes Glas Streich von Allos unterheben. Auf 2 Teller verteilen, mit Pfeffer bestreuen und genießen.

Dazu passt grüner Salat. 

Freitag, 17. Oktober 2014

Milchreisauflauf von Beltane mit Quitten


Vor ein paar Tagen entdeckte ich reife Quitten in einem türkischen Supermarkt in der Nachbarschaft. Ich habe noch nie zuvor mit Quitten gekocht, also nahm ich 2 Stück spontan mit. Da ich keine Ahnung hatte, wie sie zubereitet werden mussten, recherchierte ich im Internet. Schnell hatten wir die Idee, einen Milchreisauflauf zuzubereiten, v. a. da wir noch eine Packung Milchreis Sansibar von Beltane zu Hause hatten. Ich bin sicher, dass Ihr den Auflauf auch mit frisch zubereiteten Milchreis backen könnt. Quitten können nicht roh gegegessen werden. Ich beschloss nach längerer Recherche, die Quitten einige Minuten zu kochen, bevor sie in der Auflaufform weichgebacken werden. 


Milchreisauflauf (von Beltane) mit Quitten
2 Personen

2 Quitten mit Küchentuch abreiben (da sie von einem Flaum umgeben sind), auswaschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Hierfür braucht ihr ein scharfes Messer, da die Quitte eine harte Frucht ist. In eine gefettete Auflaufform geben und mit Zimt vermischen (oder dem Zaubergewürz von Sonnentor). 

Milchreis von Beltane mit 500 ml kalter Milch, z. B. Mandelmilch von Alnatura verrühren. Die Mischung auf die Quitten gießen und in den vorgeheizten Backofen geben. Nach ca. 15 - 20 Minuten streute ich noch ordentlich Semmelbrösel hinauf. 

Nach ca. 30 - 35 Minuten war der Auflauf fertig :-).
Ich verteilte den Auflauf auf 2 Teller. 
Quitten schmecken leicht säuerlich, kaum süß, angenehm aromatisch. Soweit ich das erkennen konnte, hatte ich eine Birnenquitte, die sowieso weniger aromatisch als eine Apfelquitte ist. Da dieser Milchreisauflauf wenig süß war, begoß ich meine Portion noch mit etwas Traubensirup. 

Ich möchte den Quitten-Milchreis sehr gerne. Das Quitten-Erlebnis ist mir eine Wiederholung wert :).


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Vegan Wednesday #112

Frau Schulz sammelt die Beiträge für den heutigen Vegan Wednesday. Huhu, herzlichen Dank hierfür <3.
 
Frühstück
 
Momentan begeistert mich auf meinem Frühstücksbrötchen die Kombination aus Tahin und Traubensirup. Dazu ist Feige eine köstliche Ergänzung.

Auf die andere Hälfte des Brötchens kam Spekulationscreme und Banane. Dsazu gab es Kaffee und Saft. Auf die Banane streute ich Moritz süßes Zaubergewürz von Sonnentor, eine wirklich tolle Gewürzmischung - klick.
 
Mittags
 
In meiner Box wartete ein köstlicher Mohnkuchen und wiederum Feigen.
 
Abends
 
Auf dem Teller seht ihr einen im Ofen weichgebackenen Butternut. Als Beilage gab es Tomatenscheiben und Couscous, darüber eine Nusssauce (über die Tomaten kamen Schnittlauchröllchen und Crema di Balsamico). 

Als Nachspeise gab es einen selbstgebackenen Cookie. Weiteres Obst (Weintrauben) und Snacks wurden nicht fotografiert.  

Dienstag, 14. Oktober 2014

Büchertipp: Vegan & basisch - die gesündeste Art des Kochens

Johann und Gabi Ebner

Vegan & basisch
Die gesündeste Art des Kochens – 100 Rezepte

144 Seiten, durchgehend farbig
Hardcover, 19,5 x 23,5 cm
ISBN 978-3-7088-0635-8
EUR 17,99


Heute stelle ich Euch ein veganes Kochbuch vor, das nicht nur tolle Rezepte enthält, sondern auch im Besonderen auf die basische Ernährung eingeht. Ich freue mich, dass beide Themenbereiche vegan und basisch in diesem Buch verknüpft worden sind, da mir diese Ernährungsweise ausgesprochen gut gefällt.

Die Autoren Johann und Gabi Eder haben sich dem Thema vegan und basisch angenommen und ich habe diesen anregenden Input sehr genossen. Johann Ebner hat seit 20 Jahren Küchenerfahrung und ist seit acht Jahren vegetarisch-veganer Biokoch. Seine Frau Gabi Ebner ist seit sieben Jahren als Ernährungsberaterin tätig und bekam nach der Umstellung auf eine vegane Ernährung ihre gesundheitlichen Probleme in den Griff. 
 
Dieses Buch verwendet zum Kochen nicht ausschließlich basische Lebensmittel, sondern zeigt vielmehr auf, wie jedem Gericht Basenlieferanten zuzufügen sind, um den Säureüberschuss auszugleichen. Bei jedem Rezept werden daher hochwertige Öle, Kräuter, Gewürze und Fermentationsprodukte verwendet, eben die Produkte, die basenbildend wirken. Basenbildung bedeutet, dass durch die Verstoffwechselung im Körper Basen produziert werden. Nimmt man ausreichend basenbildende Lebensmittel zu sich, muss der Körper die Säure nicht selbstständig ausgleichen, in dem er z. B. Kalzium aus den Knochen holt.
[Kleiner Exkurs: Daher ist es witzlos zu behaupten, Kuhmilchprodukte geben uns ausreichend Kalzium. Milchprodukte enthalten Phosphor (was die Kalziumaufnahme blockiert) und machen den Körper sauer. Um das auszugleichen, benötigt der Körper eben Kalzium aus den Knochen.]
Schön finde ich, dass "saure" Lebensmittel (u. a. Soja, bestimmte Gemüsesorten, Getreide, Nachtschattengewächse) in diesem Buch nicht verteufelt und komplett aus der Ernährung verbannt werden, sondern dass es wirklich nur auf die richtige (basenbildende) Zubereitung dieser Nahrungsmittel ankommt.

In den ersten Kapiteln beschreiben die Autoren ausführlich, warum es wichtig ist, sich basisch zu ernähren. Sie geben einen guten Überblick über die wichtigsten Basenlieferanten (Salz, fermentierte Nahrungsmittel, Gewürze, Kräuter, Öle und Fette) und welches Gemüse bevorzugt in der basisch veganen Küche eingesetzt wird. Es gibt auch ein Kapitel über "Eiweißlieferanten" in der vegan basischen Küche. In diesem Buch wird auch mit Sojamilch, Sojasahne, Tempeh und Tofu gekocht, Seitan kommt auch zum Einsatz, Weizenmehl wird nicht verwendet (statt dessen z. B. Dinkel-, Braunhirsemehl).

Das Herzstück des Buches bilden mehr als 100 Rezepte:
 
15 Grundrezepte für jede Gelegenheit
Köstliche Vorspeisen, Dips & Salate
Leichte und sättigende Suppenrezepte
Bodenständige Hauptgerichte
Vegan-basische Rezepte für Naschkatzen

Mir selbst haben Frühstücksgerichte gefehlt, wobei ich diesbezüglich in dem Kapitel Süßes so manch geeignetes Wochenendfrühstück finden würde (Palatschinken, Gerstenbulgurbrei, süßer Buchweizenbulgur, Dinkelgrieß mit Mohn und Cranberrys, Reis-Erdmandel-Dessert). Es kommen durchaus "ungewöhnliche" Zutaten zum Einsatz, wie z. B. Ume Su, Genmai Su, Ume Paste, Algen, Tempeh. Zum Süßen wird Reissirup oder Apfeldicksaft verwendet. Als Milch wird nicht nur gelegentlich Sojamilch verwendet, sondern auch Reis-Kokos-Milch, Dinkel-Mandel-Milch, Mandelmilch, Hafermilch, also die gesamte Palette an pflanzlichen Milchsorten. Diverse Grundrezepte für Basenfond, helle / dunkle Grundsauce, Currysauce, Gratiniercremes, Mayonnaise usw. sind enthalten.

FAZIT: Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mir dieses Buch gefallen hat. Ich werde auch einige Anregungen daraus in mein Kochverhalten dauerhaft mit aufnehmen. Ume Su ist jetzt wieder ein Dauergast in meiner Küche geworden. Außerdem bin ich darauf umgestiegen, mit milchsauervergorenen Sauerkraut aus der Kühltheke von Bioläden / Reformhäusern zu kochen, statt mit Dosenprodukten. Ich habe leider keine Fotos für Euch von den beiden Rezepten, die ich schon ausprobiert habe: Kürbis-Seitan-Salat und Rote-Linsen-Karottensuppe. Die Umsetzung hat super funktioniert, die Kombination von Kürbis und Seitan war ein Volltreffer.

Noch ein paar Aspekte, die für so manche gegen das Buch sprechen könnten. Erstens wird in vielen Rezepten mit Sojaprodukten, wie Tofu und Tempeh gekocht bzw. auch Sojamilch oder Sojajoghurt verwendet. Zweitens werden (manchmal "teurere") japanische Zutaten verwendet, wie z. B. Ume Su, Miso etc. Ich verwende diese Produkte bereits regelmäßig und bin mit ihnen vertraut bzw. finde es toll, dass Ume Su für so viele Rezepte verwendet werden kann. Solltet Ihr von den fermentierten japanischen Produkten weniger Fan als ich sein, habt Ihr möglicherweise weniger Freude mit diesem Buch. Übrigens sind auch viele Rezepte ohne Foto enthalten. Ich bin sowieso der Ansicht, dass es besser ist, in einem Buch erstmal zu blättern bevor man es kauft :-).

Unbedingt ausprobieren möchte ich:
- Buchweizenspätzle mit Kastanien, Wirsing und Räuchertofu
- Russischer Nudeltopf mit Roten Rüben
- Chinakohl und Seitan in Currycreme mit Walnüssen
- Gedünstetes Weißkraut mit Tempeh-Kürbis-Polenta
- Kamutpalatschinken mit Tofu-Kürbis-Fülle
- Buchweizen-Gemüse-Auflauf mit Azukibohnen-Kastanien-Soße
- Gerstenrisotto mit Süßkartoffeln, Fenchel und Blattspinat
- Gerstenbulgurpfanne mit Tempeh
- Gegrillter Tofu und Süßkartoffeln mit Senf-Kapern-Soße
- Süß pikante Quinoa-Pfanne
u.v.m.

Wenn Ihr noch mehr an dem Thema interessiert seid:
  • Elisabeth Fischer - "Vegan fasten: Das 14-Tage-Abnehmprogramm mit 120 genussvollen Basenrezepten".
  • Alicia Silverstones - "Meine Rezepte für eine bessere Welt: Bewusst genießen, schlank bleiben und die Erde retten - Mit 120 veganen Gerichten -". In diesem Buch liegt der Schwerpunkt auf einer makrobiotischen Ernährung, die mit einer basischen Ernährung sehr gut vereinbar ist.