Donnerstag, 17. April 2014

Büchertipp: Gelateria vegana - Vegane Eisspezialitäten hausgemacht

Gerade mache ich vier Dinge gleichzeitig, da kommt mein Sternzeichen mal wieder durch. Aber Ihr profitiert auch davon, weil eines der vier Dinge diese Buchvorstellung ist :-). Das Buch ist natürlich ;) ein Kochbuch! Ein Kochbuch, in dem die leckerste Sache der Welt hergestellt wird (nach Schokolade ;-)): Eis! 

Als ich vegan wurde, zog ich irgendwann mal die Schlussfolgerungen: Wenn man wissen will, was in seinem Eis genau enthalten ist, sollte man es besser selber machen. Wenn man nur gesunde Inhaltsstoffe möchte, sollte man sein Eis besser selber machen ;-). Für eine Veganerin ist es sowieso schwierig, an Eisdielen Eis zu bekommen. Noch schwieriger wird es, wenn man kein Fruchtsorbet, sondern eine cremige Eissorte bevorzugt. Dann auch noch ein sojafreies Eis zu bekommen, lässt einen vor Verzweiflung schier die Haare raufen ;-). Auch wenn man sein Eis lieber im Supermarkt/Biomarkt kauft, ist die vegane Auswahl noch sehr überschaubar. Hat man viel Glück, findet man auch mal ein Eis basierend auf Lupine oder Reismilch, ansonsten gibt es v. a. Sojamilcheis und Fruchtsorbets. Hey, ich will Euch jetzt nicht Jammern, sondern auch ein Buch schmackhaft machen, das es möglich macht, 120 (!) Eissorten selber herzustellen. 

Heike Kügler-Anger
Gelateria vegana
Vegane Eisspezialitäten hausgemacht
pala-verlag, Darmstadt, 2014
180 Seiten, Hardcover
14,00 Euro
ISBN: 978-3-89566-333-8


Darin sind 120 (!) vegane Rezepte enthalten, nicht nur Sorbets, sondern auch Cremeeis, Sojajoghurteis, Parfaits, Rohkosteis, Eishäppchen, Eiskonfekt, Eis am Stiel, Geeiste Getränke und Granitas. Auch zum Thema Eisgarnituren und Eissaucen (z. B. Eisschälchen oder Eishörnchen aus Crepeteig, Cashewsahne, Kokossahne, Kaffee-Walnuss-Krokant, Schokocookies, Schokosauce, Schokosirup usw.) sind Rezeptvorschläge enthalten, außerdem ein Rezept für selbstgemachten Sojajoghurt. Die Autorin gibt eine ausführliche Warenkunde zu den Zutaten, die man zur Eisherstellung benötigt, wie Agavensirup, Ahornsirup, Cashewnüsse, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Kakaonibs, Kokosmilch und so weiter. 

Schön finde ich auch die Kapitel kleine Eistheorie (Schritt für Schritt zu cremigen Eis) und praktische Helfer. Wenn dieses Buch durchgearbeitet ist, ist man vermutlich soweit, eine eigene Gelateria zu eröffnen ;-).

Wie in jedem Buch vom pala-verlag fehlen Bilder zu den Rezepten, aber ich habe genug Fantasie, dass ich weiß: Ich will Feigeneis, Schoko-Mandel-Parfait, Pflaumen-Joghurt-Eis, Karamelleis, Marzipan-Carob-Eis, Mocha-Paranuss-Eis, Quitteneis mit Kokos, Erdbeer-Mandel-Konfekt, sahnige Schokohäppchen, Pistazieneis, Vanilleeis mit einem Hauch von Kokos, Bananen-Zimt-Waffeln :-), am liebsten sofort. 

Soja kommt übrigens zum Einsatz. Natürlich im kompletten Sojajoghurt-Kapitel ;-), aber auch in anderen Rezepten (v. a. im Kapitel Cremeeis) tauchen oftmals Sojadrinks und Sojasahne in der Zutatenliste auf. Hier würde ich mich durchaus trauen, beides mit Mandeldrink bzw. Mandelsahne auszutauschen (hab ich jetzt aber nicht ausprobiert).  
Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis:

Die meisten Rezepte sollten mit einer Eismaschine zubereitet werden. Allerdings erklärt die Autorin auch recht ausführlich, in einem Kapitel vorneweg, dass die Rezepte auch ohne Eismaschine gelingen, inklusive genauer Anleitung, wie dass möglich ist. Ich selber denke aber, Menschen mit Eismaschine werden an den Rezepten aus den Kapiteln Cremeeis und Sojajoghurteis mehr Freude haben ;-), weil die Zubereitung ohne Maschine wirklich umständlich ist (dennoch machbar). Die Rezepte im Kapitel Rohkosteis, Parfaits, Eishäppchen, Eis am Stiel, geeiste Getränke, Sorbets (müssen aber ca. 4 Stunden alle 30 Minuten umgerührt werden), Eisgarnituren kommen (natürlich) ohne Eismaschine aus. Eine Küchenmaschine, zumindest aber einen Mixer oder Pürierstab sollte man schon besitzen, für das Eis am Stiel zumeist 6 Eisförmchen zu 50 ml oder auch mal 4 Gläser zu 200 ml, für die Eishäppchen z. B. Eiswürfelbehälter oder Pralinenkapseln. 


Eine Sorte probierte ich auch sogleich aus dem Kapitel Rohkosteis aus: Schoko-Cashew-Eis - Der Klassiker mal anders zubereitet, in dem u. a. Cashewkerne, Mandelmilch, Kakaopulver und Agavendicksaft enthalten ist und für dessen Zubereitung nur ein Mixer (oder eine Küchenmaschine) benötigt wird. Die Zubereitung dauerte nur 5 Minuten, die Tiefkühlung 3 Stunden! So lecker!!!!!! Auf dem unteren Foto gepimpt mit Soja-Joghurt, serviert mit Papaya.  

Bei den Rezepten sind Zubereitungszeiten, Gefrierzeiten und manchmal auch Tipps inklusive! 

Fazit: Klarer Kauftipp! 

Was ist Eure liebste Eissorte? Meine entweder Schokoladeneis oder Melonenfruchteis :-). 
Habt Ihr Euer Eis schonmal selber zubereitet? Empfehlt Ihr mir den Kauf einer Eismaschine? 

Mittwoch, 16. April 2014

Vegan Wednesday #86 - Heute mal wieder sonnig :-)

Der 86igste Vegan Wednesday hat uns mit raschen Schritten eingeholt ;-). Unsere Beiträge sammelt diese Woche unsere liebe Petzi vom Blog From Veggie to Vegan :-). Herzlichen Dank hierfür!


Mein Frühstück: Ich habe 25 g Birchermüsli (Allos), 10 g Kokosmehl und ein leicht gehäufter EL goldene Leinsamen (frisch geschrotet) über Nacht in ausreichend Pflanzenmilch eingeweicht. Die Birne lag auch schon über Nacht "auf dem Müsli". Ich habe am Morgen nunmal nicht viel Zeit, viel vorzubereiten. Da ist mir jede Minute Schlaf wichtiger, als Obst frisch kleinzuschneiden. Am nächsten Morgen gab ich sogar die (kühlschrank)eiskalte Schale ein paar Minuen in den Backofen bei 50 Grad, während ich den Kaffee kochte und den Orangensaft einschenkte. Beim Servieren streute ich noch Zimt und Kokosflocken drüber, einfach herrlich!

Meine Mittags-Brotzeitbox: 2 Scheiben Hirtenlaib-Brot (vom Siegersdorfer) mit Kokolim-Aufstrich von Zwergenwiese, den ich momentan ständig esse; außerdem Möhren und Cocktailtomaten.
Mein Abendessen: Trotz der kühleren Temperaturen benötigte ich einen Salat, und zwar meinen absoluten Lieblingswohlfühlsalat :-). Ich schneide Rote Beete (meist die vakuumverpackte) in feine Scheiben und verteile dies auf 2 große flache Teller (gebe etwas Salz und Pfeffer drauf), dann schneide ich eine Birne ebenfalls in feine Scheiben und verteile diese auf der roten Beete. Dann nehme ich eine Packung mittlerweile ausgewaschenen und trockengeschleuderten Feldsalat, am besten in Bioqualität, und verteile diesen auf Roter Beete/Birne. Dann benötige ich noch eine Dose Bohnen, entweder weiße Bohnen oder Azukibohnen oder in diesem Fall schwarze Bohnen, die ich unter fließend Wasser auswasche, und Pinienkerne, die ich dann ebenfalls auf beiden Tellern verteile. Als Dressing emulgiere ich 50 ml Gemüsebrühe, 2 EL Öl, 2 EL Zitronensaft, 1 - 2 EL Sirup, 1 TL Senf, Salz und Pfeffer und verteile es auf dem Salat. Lecker!

Zwischenmahlzeiten und Nachspeisen fotografiere ich derzeit nicht (u. a. Maiswaffeln, Schokolade, Nüsse, Obst). Die Vivani Rice Choc (40 %) ist das beste Teil, das ich in letzter Zeit an "heller" Schokolade gegessen habe. Wow! Für mich die beste Reisschokolade, die auf dem Markt zu finden ist. Schmeckt mir etwas besser, als die 4 veganen Riegeln und tausendmal besser, als die Reismilchtafeln der Konkurrenz ;-). Definitiv ein Produkt, das ich jetzt regelmäßig kaufen werde, wobei ich noch immer Ombar, Lovechock und Vivani 92 % bevorzuge :-).    
Tafel Rice Choc 40 % Kakao
Quelle: http://www.vivani-schokolade.de/P_Tafeln_Rice_Choc_40.html 

Was gab es bei Euch?

Sonntag, 13. April 2014

Neuer sojafreier veganer Frischkäse - Das beste vegane Frühstück gibt es in Ansbach - Produktneuentdeckungen

Eigentlich habe ich dieses Wochenende keine Zeit zu bloggen. Eigentlich! Aber ich habe tolles entdeckt und das möchte ich mit Euch teilen :-).

Die erste tolle Entdeckung: Sojafreier, traumhaft leckerer Frischkäse von Soyatoo! Den entdeckte ich beim Ebl Naturkost, als die Frau und ich am Freitag noch dringend benötigten Soja-Joghurt kauften. Er ist kuhmilchfrei, laktosefrei, pflanzlich und das erste Produkt seiner Art ;-), so zu lesen auf der Packung. Alles richtig, ist es doch der erste Frischkäse auf Nussbasis, in einer Käserei in einem "sorgfältigen Reifeprozess" hergestellt, den ich zu kaufen entdeckte. "Milknuts - Cashew Cream Cheese" (Link führt zum Vianastore). Es gab bei Ebl noch zwei weitere Sorten, die als Dessert bezeichnet werden (Haselnuss, Cashew&Cranberry). Ich bin wirklich glücklich, dass es jetzt eine so leckere, sojafreie und vegane Frischkäse-Version vor Ort zu kaufen gibt. Trotz des hohen Preises wird dieser Frischkäse definitiv wieder gekauft :-). Schmeckt sowohl als Aufstrich unter Banane als auch Marmelade.



Die zweite geniale Entdeckung war gestern in Ansbach. Da gibt es das Kaspar Hauser, ein omnivores Lokal mit einer eigenen sehr umfangreichen veganen (!) Speisekarte, die extra verlangt werden muss. Ich war bereits zu Gast im Kaspar Hauser und bekam damals die beste vegane Pizza Calzone der Welt. Dieses Mal gingen die Frau und ich zum Frühstücken hin und was soll ich sagen, ich bekam ein traumhaft tolles Frühstück und auch das beste Frühstück, das ich je in meinem Leben gegessen habe (und glaubt mir, zu omnivoren Zeiten bin ich ständig außer Haus frühstücken gegangen).

Was war auf dem Teller? Gurken und Tomaten, selbstgemachte vegane Mortadella, 2 Brotaufstriche <3, Walnüsse, Alsan, Marmelade und in der Mitte Sesambrei (flüssiges Tahin) mit Traubensirup, den die Frau so schnell weglöffelte, dass ich kucken musste, noch was abzubekommen ;-). Dazu gab es Fladenbrot! Außerdem erhielten wir einen Gruß aus der Küche: Ananas und Melone. Den Kaffee gibt es mit Sojamilch. Ich bin total in dieses Frühstück (Kaspar Hauser, vegan, für 2 Personen) verknallt! Es gibt übrigens noch mehr vegane Frühstückoptionen, siehe unteres Foto. 

Etwas traurig frage ich mich, weswegen kein mir bekanntes Nürnberger Café oder Restaurant mit so einem tollen veganen Frühstück aufwarten kann. Marktlücke, oder besteht für uns Veganer kein Bedarf auch außerhalb der eigenen vier Wände frühstücken zu gehen? Ich selbst bin traurig darüber (doppelt traurig ;-)), denn früher war es für die Frau und mich ein Ritual den Samstag unterwegs mit einem opulenten Frühstück zu beginnen. Dies ist vegan nicht umsetzbar!  

Da ich schon dabei bin, Euch Produkte zu zeigen: Im Reformhaus Schinnerer in Ansbach (im Brückencenter) gibt es Seitan aus Dinkel im Kühlregal! Diesen hab ich jetzt leider nicht gekauft, da wir einfach noch zu lange unterwegs waren und ich kein Kühlprodukt in meiner Handtasche befördern wollte ;-). Das Reformhaus Schinnerer hat übrigens so allerhand vegane Produkte zu entdecken, eine echte Empfehlung, solltet Ihr mal in Ansbach unterwegs sein. 
Außerdem entdeckte ich neues im Pflanzenmilchregal :-). 

2 Sachen kaufte ich dann doch: Natumi Haselnussdrink und eine Kokosmilchsahne von EcoMil :-). 

Ich hoffe, ich konnte Euch ein paar Anregungen geben :-).

Ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag!!

Freitag, 11. April 2014

Spinat-Lauch Maultaschen von Pasta Nuova in Tomatensauce

Noch schnell vor dem Wochenende zeige ich Euch ein herrlich unkompliziertes Feierabendgericht :-). Die Spinat-Lauch-Maultaschen gibt es in Nürnberg beim Denn's zu kaufen. Ich kenne sie schon lange und esse sie gerne zu selbstgeköchelter Tomatensauce. Die Maultaschen sind auch ruckzuck fertig, einfach ca. 13 Minuten in Salzwasser gar köcheln. Wer die Zeit findet, kann vorm Servieren die Maultaschen noch kurz in der Pfanne anbraten; sie schmecken aber auch so wunderbar.  

Maultaschen mit Tomatensauce
2 Personen
1 Packung Maultaschen Pasta Nuova (nach Packungsanleitung in Salzwasser gar gekocht)
1 Dose stückige Tomaten
Basilikum, Oregano
1 rote Paprikaschote
8 entsteinte schwarze Oliven
1 kräftiger Schuss (veganen) Wein (am besten Rotwein, ich hatte nur noch Weißwein) (optional)
50 - 100 ml Gemüsebrühe
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Öl zum Anbraten
etwas Sirup (optional)
Salz, Pfeffer

Öl erhitzen, Schalotte darin glasig dünsten, gepresste Knoblauchzehe und gewürfelte Paprikaschote zugeben, noch kurz mitanbraten. Dann den Schuß Wein zugeben und "schwenken", bis der Wein deutlich reduziert ist. Stückige Tomaten und Gemüsebrühe aufgießen, ebenfalls die Oliven zugeben, mit getrockneten Kräutern würzen und solange köcheln lassen, bis Sauce gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ich gebe auch gerne beim Köcheln etwas Sirup zu der Sauce.

Maultaschen auf 2 Teller geben und mit der Sauce beglückt servieren :-). Dazu passt grüner Salat.


Ich mag die Marke Pasta Nuova sehr gerne. Sie kennzeichnen vegane Produkte mit einer Veganblume und ihre Produkte schmecken mir sehr gut!


Donnerstag, 10. April 2014

Büchertipp: Schnelle vegane Küche - sojafrei & einfach von Daniela Friedl


Heute stelle ich auch ein Kochbuch vor :-).

Schnelle vegane Küche
sojafrei & einfach
Daniela Friedl
ISBN 978-3-99025-115-7
Format 17 x 22 cm
136 Seiten
14,90 Euro
 

"Vegan kochen ohne "Schnick-Schnack" - so lautet die Devise meiner unkomplizierten Rezepte." (Daniela Friedl)

Es gibt vegane Kochbücher, die kochen mir persönlich mit zuviel Soja oder den sogenannten Fleischersatzprodukten. Somit habe ich es sehr begrüßt, als ich obiges Kochbuch entdeckte. Die Autorin verzichtet gänzlich auf den Einsatz von Tofu, Tempeh, texturiertem Soja, Lupinen, oder ähnlichem. Nicht nur dass, sie liefert Gerichte, die einfach sind, ohne komplizierte Zutaten auskommen und maximal 30 Minuten Zeit benötigen, bis sie auf dem Tisch stehen. Wie genial ist das denn? Das perfekte Buch für die Feierabendkocherin.

Daniela Friedl beleuchtet auf ein paar Seiten das Thema Soja - Die umstrittene Bohne. Es ist eines der wenigen Bücher, bei denen mir der Hinweis aufgefallen ist, dass bei einer Schilddrüsenerkrankung Soja vorsichtig zu konsumieren ist. Sie verdammt hierbei die Sojabohne nicht. Sie fasst einfach nur positive sowie negative Punkte zusammen. Ihr Fazit ist einfach und schlicht: "Fakt ist, eine ausgewogene, vegane Ernährung ist auch ohne Soja möglich."

Es sind 52 Rezepte enthalten. Die ungewöhnlichste Zutat, die mir aufgefallen ist, ist Hanfdrink (als Alternative zu Sojadrink), der auch extra vorgestellt wird. Rezepte für Desserts sind enthalten, Kuchenrezepte oder gar Torten fehlen. Bei den Desserts sind mir u. a. die gebackenen Waffeln (mit Dinkelvollkornmehl, Zucker und Hanfdrink) und die Schokoschnecken (fertiger Strudel- oder Mürbteig und Schokoladencreme) aufgefallen. Die Rezepte sind abwechselnd für 2 oder 4 Personen angelegt. Die Mengenangaben sind für mich nicht immer so nachvollziehbar, da mir in manchen Rezepten die Mengenangaben (für 2 Personen) zu klein, in anderen zu groß erscheinen. Oder anders ausgedrückt, ich selber plane mit anderen Mengenangaben, was aber für mich sehr einfach angepasst werden kann. Jedes Rezept erhält eine Doppelseite und ist mit einem Farbfoto versehen. Die Autorin verwendet des Öfteren Hülsenfrüchte aus dem Glas / der Dose, bzw. auch fertigen Strudelteig. Ich denke allerdings, dass anders eine schnelle Zubereitungszeit kaum zu schaffen wäre. Mit viel frischem Gemüse wird hier nicht gekocht, wobei dem ja Abhilfe zu schaffen ist, da jedermann die Rezepte nach eigenem Ermessen mit Gemüse oder Salat ergänzen kann.    

Fazit: Mir gefällt das Buch. Ich liebe es, unter 30 Minuten kochen zu können. Die Rezepte sind alltagstauglich, schlicht in der Zutatenauswahl und lösen trotzdem einen Will-ich-nachkochen-Effekt aus, z. B. Safran-Zitronen-Risotto, gebratener Erdnussreis, gefüllte Gemüsetaschen, Spaghetti mit Kürbiscrmee, Waldorfsalat, Curry-Mais-Suppe, Tomaten-Kokos-Suppe, Kichererbsencreme, Hanf-Zimt-Waffeln, süßer Couscous, Bananen-Pancakes, gebratene Kokos-Banane.




Ein Rezept habe ich sofort ausprobiert. Für mich der beste Beweis, dass mich ein Kochbuch anspricht: Wenn ich sofort was nachkoche. Morgen werde ich den Erdnussreis kochen :-).  
Es gab bei mir ein paar einfache Abwandlungen, statt Erbsen, Kichererbsen und Mais verwendete ich einfach Wachsbohnen aus dem Glas, Möhre und getrocknete Tomaten. Ansonsten ging ich genau nach Rezept vor und es schmeckte mir sehr gut!

Bei jedem Rezept fehlt eine Kalorienangabe; die (kurze) Zubereitungszeit ist mit angegeben. 

Mittwoch, 9. April 2014

Vegan Wednesday #85 - (Kennt Ihr schon "das vegan magazin"?)

Heute sammelt unsere liebe Regina vom Blog muc.veg unsere Beiträge für den heutigen Vegan Wednesday. Leider ist mein Eintrag komplett bärlauchfrei ;-).


Ich begann schon am Dienstag mein Essen zu fotografieren. - Wer kann schon Dienstag und Mittwoch auseinanderhalten ;-)? Also zeige ich Euch den Dienstag (zum Teil) und den heutigen Mittwoch.
Mein Essen war am Dienstag sehr papaya-lastig, da ich bei Rewe nochmals eine XXL-Papaya für 6.99 Euro bekam. Somit hatte ich eine wundervolle reife Papaya in riesigen Ausmaßen zum Aufbrauchen. Papaya avanciert allmählich zu meinem Lieblingsobst.

Dienstag - Frühstück:

Papaya auf Barnhouse Krunchy Pur Hafer, bestreut mit Kokosflocken und gemahlener Vanille, verrührt mit Reis-Kokos-Drink. Einfach herrlich!


Dienstag - "Brotzeitbox" auf Arbeit:

Muffins - gebacken nach dem Rezept von Attila Hildmann (Bananen-Pekannuss-Muffins mit Mandelblättchen bestreut). Dazu wiederum Papaya mit Kokosflocken und Vanille (ich könnte das jeden Tag essen, mehrmals ;-)). Außerdem seht ihr mein hauptsächliches Gestränk auf Arbeit: Tee.

Dienstag fotoloses Abendessen: Grünes Thai-Curry mit Zucchini/Aubergine und Hirse

Vegan Wednesday
Mittwoch Frühstück:
Bananen-Pekannuss-Muffin mit 1/2 Grapefruit und Banane, gebadet in Sojajoghurt (gestreckt mit Reis-Kokos-Drink) und bestreut mit Kokosflocken und Zimt. Kokosflocken <3.

Mittwoch - Brotzeitbox auf Arbeit

2 Brote, die perfekt übereinandergelegt waren, somit seht ihr nur eine Brotscheibe. Die oberste Scheibe war bestrichen mit der wundervollen Creme Sweet Tahini von Lima, die untere Scheibe war bestrichen mit dem nicht weniger wundervollen Aufstrich Kokolim von Zwergenwiese. Dieses Mal hatte ich eine Möhre mit dabei. Außerdem Tee.  

Mittwoch leckeres Abendessen:
Grüner Salat mit gebratenen Pilzen/Zucchini (indisch gewürzt), Hummus und einem gebackenen Maiskolben.

Als Zwischenmahlzeit gab es heute Maiswaffeln und Nüsse, als Nachspeise gab es selbstgebackene Cookies und später wird es noch einen Mango-Shake geben (alles ohne Foto).

Was gab es bei Euch?

Kennt Ihr eigentlich schon dieses Magazin? 

"Das vegan magazin" gibt es seit einigen Tagen im Handel für 3,50 Euro. Ich hab erst einen Teil durch, bin aber schon jetzt begeistert. Die Autoren verwenden konsequent die Kleinschreibung, was den Lesefluss überhaupt nicht stört. Es enthält eine coole Mischung aus Informationen, Lifestyle, Kosmetik, Produktempfehlungen, Ethik, Mode, ein paar Rezepten, bekannten (veganen) Persönlichkeiten, die zu Wort kommen... Es ist kein Heft, dass man in ein paar Minuten gelesen hat und liefert mir Informationen, die mir bisher unbekannt waren (z. B. Fakten zum Thema Honig). Dieses Magazin ist hiermit zu meinem Lieblingsheft avanciert :-). Gehet hin und kauft es, damit es noch lange auf dem Markt bleibt.  


Shopvorstellung: nutcapitol - Entdecke den Helden in Dir!

Es gibt einen neuen Anbieter am Nussfirmament ;-). Justin und Fabian gründeten das nutcapitol-Team und entschlossen sich dazu, "eigene und exklusive Mischungen zu kreieren, die vitamin- und mineralstoffhaltig sind und das Wohlbefinden stärken". Ihre Zielgruppe sind sportliche und gesundheitsbewusste Käufer und somit fragten sie natürlich mich ;-), ob ich nicht Interesse daran habe, ihr Sortiment zu testen. Wer könnte bei Nüssen schon widerstehen und sofort sagte ich zu. Daher stelle ich Euch heute nutcapitol vor, ein Online-Shop, der erst vor kurzem eröffnet hat. Folgendes Paket lieferte mir vor kurzem Hermes:

In meinem Paket fand ich folgende Produkte (alle Produkte gibt es in ihrem Shop zu kaufen):
  • Fireproof Dose (2,99€, 90 g): Mischung aus unterschiedlich gewürzten Cashewkernen (Chili-Limette, Salsa, Coffe-Black Pepper) und Mandelkernen.
  • Unbreakable Dose (2,99€, 90 g): Mischung aus getrockneten und gesüßten Kirschen, Walnusskernen, Bananenchips und geschälten Sonnenblumenkernen.
  • Pekanusskerne (natur, 4,29€, 125g)
  • Sonnenblumenkerne (natur, 1,89€, 250 g)
  • Pistazien (geröstet und gesalzen, 2,99€, 100 g)
  • Aprikosen (ungeschwefelt, getrocknet und entsteint, 2,19€, 125 g)  
Generell findet Ihr auf www.nutcapitol.de/shop 4 exklusive Nussmischungen, Premiumprodukte, Nüsse und Trockenfrüchte.

Entdecke etwas Neues. Entdecke den Helden in dir! Probiere unsere neuen extravaganten und innovativen Nüsse. Erfahre hier mehr über den Superhelden und die Nusshauptstadt mit ihren einzigartigen Nusskompositionen und bestelle im Onlineshop die für dich perfekten Nussmischungen. Neu. Anders. Einzigartig. In der nutcapitol findest du alles, was das Nussliebhaberherz begehrt! (www.nutcapitol.de)

Ausprobiert habe ich bisher Fireproof, Pekannusskerne, Sonnenblumenkerne und die Aprikosen.

Cool finde ich,
  • das Preis-Leistungsverhältnis,
  • die sehr gute Qualität der Produkte,
  • die versandkostenfreie Bestellung bereits ab 25 Euro,
  • ihre Internetpräsenz, die klar, übersichtlich, bunt, aber nicht überladen gestaltet ist,
  • die Entstehungsgeschichte der Nussmischungen (Stories), die den Produkten einen persönlichen Touch gibt.
Schade finde ich,
  • aus veganer Sicht, dass bei den vier exklusiven Nussmischungen nur eine der vier Mischungen vegan ist, nämlich Fireproof, da in den anderen Honig zum Einsatz kam (Ahornsirup oder Reissirup würden sich hier stattdessen ebenso gut anbieten ;-))
  • dass in den 2 Nussmischungen Fireproof und Unbreakable (meinen beiden Testprodukte) Zucker enthalten ist (siehe mein Vorhaben, zuckerhaltige Produkte nicht mehr zu konsumieren). 



Die Qualität der Nüsse ist wirklich exzellent. Die Pekannüsse knabbere ich sehr gerne roh, einen Teil davon habe ich bereits in (Attila Hildmanns Rezept) Bananen-Pekannuss-Muffins verbacken. Über die einzelnen Produkte erfährt man einiges unter Warenkunde. Die Produkte sind nicht Bio, aber man erfährt genau, woher die einzelnen Produkte stammen.  

Die Nussmischung Fireproof war ausgezeichnet und wäre beinahe in einem Rutsch in meinem Mund verschwunden ;-). Das Verpackungsdesign hätte übrigens leider dazu geführt, dass ich in einem Laden die Dosen nicht in die Hand genommen hätte (siehe obiges Foto), weil es mir einfach nicht gefällt (nur Männer, wo werden da die Frauen angesprochen). Aber das ist wiederum Geschmackssache und tut der Qualität des Inhalts keinerlei Abbruch. Wohingegen ich Ihr "Emblem" spitze finde, die Stadt auf der Nuss.

Inhalt Dose Fireproof

Zutaten Nussmischung Fireproof

Zutaten Nussmischung Unbreakable
 

Habe ich Euch neugierig gemacht? Dann schaut bei www.nutcapitol.de vorbei.
Meine Meinung wurde in keinster Weise von einer kostenfrei zur Verfügung gestellten Produktprobe beeinflusst. Ich finde es schön, wenn neue vielversprechende Online-Shops einem größerem Publikum vorgestellt werden. Ihr könnt Ihnen auch auf Facebook (*klick) folgen.