Freitag, 24. Oktober 2014

Für Boutique-vegan getestet: Chocolinette - ein französischer Schokoaufstrich mit Haselnüssen und Cashewkernen

 
Für die Boutique-vegan durfte ich diverse Produkte testen. Eines davon habe ich mir bewusst selber ausgesucht: Chocolinette. Ich gebe es zu, ich bin der Verpackung verfallen: diesem frechen Fuchs mit der Haselnuss und dem altmodischen Design. Auch der Vermerk 15 % Noisette (Haselnuss) und 13 % Noix de Cajou (Cashews) hat es mir angetan, auch wenn ich hierfür erstmal ein Übersetzungsprogramm bemühen musste ;-). Viel Nuss in einer Schokocreme ist immer gut! Diese Schokocreme hätte ich mir gekauft, auch ohne sie vorher probiert zu haben!
 
Eine Packung Chocolinette enthält 220 g, kostet derzeit 4.35 € und stammt vom Hersteller Noiseraie Productions aus Frankreich. Die Zutatenliste: Brauner Rohrzucker, ungehärtetes Palmöl, ganze Haselnüsse 14,7%, Cashewnüsse 13.3%, Kakao 6%, Vanille-Extrakt (alle Zutaten aus biologischer Landwirtschaft). Der Aufstrich ist somit aus 28 % Ölsaaten hergestellt, und dass ohne Soja-Lecithin. Der Aufstrich ist somit soja- und auch glutenfrei. Ich selbst halte die Zutatenliste für ziemlich gut, nur leider wird Palmöl verwendet.   
 
Der Geschmack war sehr gut und erinnert stark an Nougat. Die unaufdringliche Cashew hätte ich nicht herausgeschmeckt, die Schokonote war genial, der Streich war cremig und somit gut verstreichbar. Alles in allem durchaus ein Nachkaufprodukt für mich. Vor Ort habe ich ihn allerdings noch nicht erspäht (bestellbar ist er unter dem Link oben bei der Boutique-vegan).
 
Mögt Ihr Schokoaufstriche auch so gerne wie ich? Habt Ihr einen Favoriten?
 

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Ein herbstliches Risotto mit gebackenen Butternut

 
Ich esse für mein Leben gerne Risotto. Ein Gericht, das ich erst nach der Umstellung auf eine vegane Ernährungsweise für mich entdeckt habe. Das erste Risotto kochte mein Schwiegervater für mich, der schon lange Italienfan ist und auch mal gerne in der Küche steht. Risotto ist ja ein norditalienisches Breigericht, wobei der Reis noch bissfest zu sein hat. Wir haben für dieses Gericht auch extra Risottoreis (Riso Gallo Arborio) zu Hause, den wir in einem italienischen Laden gekauft haben. Glaubt mir, Risotto schmeckt auch megagenial ohne Parmesan, der ja normalerweise als letzte Komponente zugefügt wird. Wer vegetarisch kocht, sollte bedenken, dass in vielen Käsesorten auch Lab (als Gerinnungsmittel) vorkommt und ich meine mich zu erinnern, dass Lab bei Parmesan sehr oft (oder immer?) eingesetzt wird. Mein Risotto ist allerdings parmesanfrei :-).
 
Ich wollte das Risotto unbedingt mit einem Butternus-Kürbis kochen. Um das Gericht aufregender zu gestalten, habe ich den halben Butternut mit dem Reis gekocht, die andere Hälfte im Backofen gebacken. Das war eine geniale Idee :-).
 
Risotto mit gebackenem Butternut
2 Personen
1 Zwiebel
150 g Reis (Arborio)
1 (kleiner) Butternut
Olivenöl
100 ml Weißwein (z.B. Basic Eigenmarke)
ca. 600 ml (oder mehr) Gemüsebrühe
Gewürze wie z. B. Kürbiskönig, Kreuzkümmel, Ingwer, Kurkuma
1 EL Basilikum (getrocknet)
1 EL Hefeflocken (optional)
Salz, Pfeffer
Kürbiskerne als Deko
 
Butternut schälten, halbieren, entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die eine Hälfte mit Öl vermischen und würzen mit Kürbiskönig und Kreuzkümmel. Auf einem Backpapier verteilen und im vorgeheizten Backkofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen, solange bis die Würfel bräunen, zwischendurch wenden.
 
Öl erhitzen und eine gewürfelte Zwiebel glasig dünsten, dann die andere Hälfte des Kürbis zugeben, ebenso den Reis und noch eine Weile anschwitzen lassen, immer wieder umrühren. Gewürze zugeben wie Kürbiskönig, Kreukümmel und Kurkuma. Mit Weißwein ablöschen und solange warten, bis Weißwein vom Reis aufgenommen worden ist. Dann immer wieder Gemüsebrühe zugeben, rühren, Gemüsebrühe zugeben, rühren, bis der Reis gar ist. Zwischendurch Basilikum und gemahlenen Ingwer zugeben und zuletzt mit Salz und Hefeflocken abschmecken.
 
Risotto auf 2 Tellern verteilen, gebackenen Kürbis darauf verteilen, mit Kürbiskernen und frischen Pfeffer bestreuen und servieren. 
 

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Vegan Wednesday #113 + 2 Bonusbilder

Die Beiträge des heutigen Vegan Wednesdays werden von Regina gesammelt: muc.veg: Vegan Wednesday #113. Herzlichen Dank!
 
Frühstück
 
Ich überlege mir immer am Vorabend, was es zum Frühstück geben wird. Wenn ich in der Früh aufstehe, funktionieren nämlich meine Hirnzellen noch nicht so richtig, so dass ich dankbar bin, nicht nachdenken zu müssen ;-). Mein Frühstück besteht derzeit abwechselnd aus belegten Brötchen bzw. Knäckebrot oder Müsli. Porridges gibt es bevorzugt am Wochenende, da ich unter der Woche vor der Arbeit nicht den Kochlöffel schwingen möchte. Gestern Abend entschied ich mich für ein Brötchenfrüstück! Ich habe immer eine ausreichende Menge an Brötchen tiefgefroren, die ich am Wochenende kaufe und kurz vor dem Zubettgehen für den nächsten Morgen aus der Tiefkühltruhe hole.
 
Heute morgen gab es ein Brötchen, die eine Hälfte wurde mit Spekulatius Creme bestrichen und mit Bananenscheiben belegt, auf die andere Hälfte kam Tahin und Bratapfel-Fruchtaufstrich von Allos. Außerdem gab es Sharon, Kaffee und Orangensaft.
 
Mittags
 
Auch das Mittagessen habe ich bereits am Dienstagabend zubereitet (in diesem Fall Apfel & Avocado gewürfelt). Ich möchte beim Frühstücken möglichst meine Ruhe haben (also nichts mehr kleinschneiden oder streichen). In der Tupperdose seht ihr Apfelstücke, Avocado & Cocktailtomaten, im Boc'n Roll verbirgt sich eine Dinkelvollkornbreze.
 
Abendessen
 
Es gab ein Kürbis-Dhal. Die Zubereitung war ziemlich improvisiert: Zwiebel, Kürbis (Hokkaido) und rote Linsen anbraten, ordentlich würzen mit Garam Masala & Kreuzkümmel, mit gehackten Tomaten (Dose) und Kokosmilch aufgießen, ein Lorbeerblatt passt auch noch gut, außerdem kamen gefrorene Zuckerschoten mit hinzu. Mit geschlossenen Deckel solange köcheln lassen, bis Kürbis schön weich ist. Abschmecken mit Salz und Kreuzkümmel. Natürlich kann es sein, dass zwischendurch auch ein paar Chiliflocken hinzukamen, Knoblauchgranulat, außerdem Asofoetida und getrocknete Korianderblätter. Kennt Ihr das, während des Kochens fällt einem dies und das ein und schwupps hat man so einige Gewürze mehr im Topf als beabsichtigt ;-). Bestreut habe ich das Gericht mit schwarzen Sesam von Arche.
 
 
Das war mein heutiger Tag. Es gab natürlich auch noch Schokolade, selbstgebackene Cookies, Dinkelwaffeln... Alles ohne Foto.
 
Dafür habe ich noch 2 Bonusbilder für Euch:
 
Bonusbild 1: Abendessen am Montag
 
Spaghettikürbis, ich liebe diese Teile <3. Der erste in dieser Saison, ich muss mich also ranhalten ;-). Einfach den kompletten mehrfach eingestochenen Kürbis ca. 1 Stunde oder länger im Backofen backen, bis Haut gut eindrückbar ist. Kürbis aus dem Ofen holen, sobald er etwas abgekühlt ist mit einem scharfen Messer halbieren, entkernen und dann das Fruchtfleisch mit Löffel und oder Gabel entnehmen, dabei wird es faserig, also nudelähnlich. Nochmals gut vermischen mit z. B. Kürbiskönig und Salz oder anderen Gewürzen und servieren. Sehr gut passt eine Tomatensauce dazu!
 

  Bonusbild 2: Mittags unterwegs
 
Vor einigen Tagen war ich mittags unterwegs und benötigte dringend etwas essbares ;-). Da fiel mir ein, dass Coffee Fellows seit neuestem vegane Bagel im Angebot hat: Avocado und Falafelbagel. Auf dem Foto seht ihr letzteren, der Bagel ist beladen mit Falafeln, Tomate, Salat und Mango-Curry-Dip (sogar mit Mangostücken). Der Mango-Curry-Dip war genial. Der Bagel schmeckte mir so gut, dass ich bald auch den Avocadobagel ausprobieren möchte.
 
 

Wochenrückblick in G-Form

Nach langer Pause war ich genau heute für einen kleinen Wochenrückblick in G-Form bereit.
 
Gekauft | Lebensmittel. Magazine.   
 
Getan | Vieles. Neue Cafés ausprobiert. Die Burg besucht. Die Sonne genossen. Mich vor dem Sturm versteckt. Vebu-Mitglied geworden.

Gesehen | Das Vegan Magazin. Ein wagemutiges Eichhörnchen. Fröhliche Menschen. Traurigkeit. Die Sturmfront.

Gehört | Das Hörbuch: „Der Junge muss an die frische Luft. Meine Kindheit und ich.“ Gesprochen von Hape Kerkeling.

Geplant | Einen Berlinbesuch im Dezember. Berlin kann man gar nicht oft genug besuchen ;-).  

Gefreut | Über ein bevorstehendes Wochenende ohne einen einzigen Termin. Freie Zeit für mich J.
 
Gegessen | Pasta mit Streich. Spaghetti-Kürbis mit Tomatensauce. Falafelbagel von Coffee Fellows. Couscous mit Gebackenen Bohnen von Heinz. Misosuppe mit Lauch, Fenchel, Süßkartoffel und Udonnudeln. Blumenkohl-Lauch-Curry mit Vollkorn-Basmatireis.
 
Geärgert | Wie schnell man doch wieder in gewohnte Verhaltensweisen verfällt.
 
Getrunken | Kaffee mit Sojamilch in diversen Cafés (Immer mehr Cafés bieten Sojamilch an J). Tee. Wasser. Matcha-Latte.
 
Gelesen | Auf meinem Kindle – Band 4 der Sumpfloch-Saga: Mondpapier und Silberschwert.
 
Geträumt | Derzeit treffe ich viele Personen in meinen Träumen, denen ich dort noch nie begegnet bin.
 
Gestaunt | Wie wenig ich nach 5 Stockwerken aus der Puste komme. Dass Partner-Yoga mir hilft in Positionen zu kommen, die ich alleine nicht geschafft hätte ;-).
 
Gedacht | Ich verstehe nicht, warum ich mich für diese anstrengende Fortbildung entschieden habe.  

Gelernt | Auch kleine Taten bewirken große Veränderungen. Zumindest manchmal und wenn die Zeit dafür gekommen ist.  
 
Geklickt | www.vebu.de

Dienstag, 21. Oktober 2014

Pasta mit Streich


Bei diesem Sturmwetter war Wohlfühlessen angesagt. Pasta, Cocktailtomaten und Lauch, verfeinert mit etwas Nudelwasser und dem tollen neuen Gemüseaufstrich von Allos: Spinat Pinienkerne. Die Gemüseaufstriche schmecken auch auf Brot total lecker, enthalten bis zu 70% Gemüse und maximal 20% Fett . 
Pasta mit Streich 
2 Personen
 
200 - 250 g Pasta 
1 kleine Stange Lauch 
8-10 Cocktailtomaten 
Ca. 3 EL Nudelwasser 
Bis zu einem halben Glas Allos Hofgemüse Spinat Pinienkerne 
Salzwasser zum Kochen 
Frischer Pfeffer 

Pasta in Salzwasser gar kochen. Ca. 4 Minuten vor Ende der Kochzeit in Streifen geschnittenen Lauch und komplette Cocktailtomaten zu den Nudeln geben. Vor dem Abgießen ein paar EL Kochwasser zur Seite stellen. Abgießen, wieder in den Topf geben und die paar EL Kochwasser und halbes Glas Streich von Allos unterheben. Auf 2 Teller verteilen, mit Pfeffer bestreuen und genießen.

Dazu passt grüner Salat. 

Freitag, 17. Oktober 2014

Milchreisauflauf von Beltane mit Quitten


Vor ein paar Tagen entdeckte ich reife Quitten in einem türkischen Supermarkt in der Nachbarschaft. Ich habe noch nie zuvor mit Quitten gekocht, also nahm ich 2 Stück spontan mit. Da ich keine Ahnung hatte, wie sie zubereitet werden mussten, recherchierte ich im Internet. Schnell hatten wir die Idee, einen Milchreisauflauf zuzubereiten, v. a. da wir noch eine Packung Milchreis Sansibar von Beltane zu Hause hatten. Ich bin sicher, dass Ihr den Auflauf auch mit frisch zubereiteten Milchreis backen könnt. Quitten können nicht roh gegegessen werden. Ich beschloss nach längerer Recherche, die Quitten einige Minuten zu kochen, bevor sie in der Auflaufform weichgebacken werden. 


Milchreisauflauf (von Beltane) mit Quitten
2 Personen

2 Quitten mit Küchentuch abreiben (da sie von einem Flaum umgeben sind), auswaschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Hierfür braucht ihr ein scharfes Messer, da die Quitte eine harte Frucht ist. In eine gefettete Auflaufform geben und mit Zimt vermischen (oder dem Zaubergewürz von Sonnentor). 

Milchreis von Beltane mit 500 ml kalter Milch, z. B. Mandelmilch von Alnatura verrühren. Die Mischung auf die Quitten gießen und in den vorgeheizten Backofen geben. Nach ca. 15 - 20 Minuten streute ich noch ordentlich Semmelbrösel hinauf. 

Nach ca. 30 - 35 Minuten war der Auflauf fertig :-).
Ich verteilte den Auflauf auf 2 Teller. 
Quitten schmecken leicht säuerlich, kaum süß, angenehm aromatisch. Soweit ich das erkennen konnte, hatte ich eine Birnenquitte, die sowieso weniger aromatisch als eine Apfelquitte ist. Da dieser Milchreisauflauf wenig süß war, begoß ich meine Portion noch mit etwas Traubensirup. 

Ich möchte den Quitten-Milchreis sehr gerne. Das Quitten-Erlebnis ist mir eine Wiederholung wert :).


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Vegan Wednesday #112

Frau Schulz sammelt die Beiträge für den heutigen Vegan Wednesday. Huhu, herzlichen Dank hierfür <3.
 
Frühstück
 
Momentan begeistert mich auf meinem Frühstücksbrötchen die Kombination aus Tahin und Traubensirup. Dazu ist Feige eine köstliche Ergänzung.

Auf die andere Hälfte des Brötchens kam Spekulationscreme und Banane. Dsazu gab es Kaffee und Saft. Auf die Banane streute ich Moritz süßes Zaubergewürz von Sonnentor, eine wirklich tolle Gewürzmischung - klick.
 
Mittags
 
In meiner Box wartete ein köstlicher Mohnkuchen und wiederum Feigen.
 
Abends
 
Auf dem Teller seht ihr einen im Ofen weichgebackenen Butternut. Als Beilage gab es Tomatenscheiben und Couscous, darüber eine Nusssauce (über die Tomaten kamen Schnittlauchröllchen und Crema di Balsamico). 

Als Nachspeise gab es einen selbstgebackenen Cookie. Weiteres Obst (Weintrauben) und Snacks wurden nicht fotografiert.