Freitag, 19. Dezember 2014

Büchertipp: The Lotus and the Artichoke – Mexico! (deutsche Ausgabe)

The Lotus and the Artichoke - Mexico! (deutsche Ausgabe)
Eine kulinarische Entdeckungsreise mit über 60 veganen Rezepten
Justin P. Moore
Broschur, mit farb. Abb.
128 Seiten
14,00 €
ISBN 978-3-95575-034-3


Dieses Buch hat mir der Ventil Verlag zur Verfügung gestellt. Gekauft hätte ich es aber auch so ;-), war ich doch schon vom ersten Buch von Justin P. Moore begeistert. Bestellt werden kann das Buch direkt beim Ventil Verlag - klick. Hier findet Ihr das komplette Inhaltsverzeichnis, das ich Euch unten reinkopiert habe, bzw. könnt ihr auch mal ins Buch reinblättern.

Justin P. Moore brachte bereits das Kochbuch "The Lotus and the Artichoke" heraus, das mir ausgesprochen gut gefallen hat. In diesem Buch findet Ihr Rezepte aus mehreren Ländern; mir persönlich haben es v. a. die Kapitel mit den indischen und afrikanischen Rezepten angetan. Italienische, deutsche und französische Rezepte sind ebenfalls enthalten. Damals holte sich der Autor die Inspiration aus seiner Weltreise; dieses Mal besuchte er für mehrere Monate Mexiko, was genialerweise oberes Buch zur Folge hatte.
 
Wie in seinem Vorgängerwerk war es dem Autor wichtig, in neue kulinarische Welten einzutauchen und sich vor Ort mit den Menschen auszutauschen. Tolles Vorgehen, denn nur so lernt man die originalen Gerichte kennen und erfährt sicherlich so einige Küchengeheimnisse. In "Mexico!" sind 60 vegane Rezepte enthalten, zusätzlich der Reisebericht und toll fotografierte Gerichte. In "Mexico!" finden wir einen ziemlich umfassenden Rundumschlag: Von selbstzubereiteten Tortillas, über Salsas, Burritos, Enchiladas, Tamales, Chimichurri so ziemlich alles, was man mit der mexikanischen Küche verbindet.

Ich selbst muss zugeben, dass ich kaum mexikanisch essen gehe und v. a. selbstgefüllte Tortillas bzw. gekaufte Burritos und Guacamole kenne. Die Rezepte haben es mir aber allesamt sehr angetan, denn die verwendeten Zutaten gehören einfach zu meinen Lieblingszutaten, wie Maismehl, Bohnen, Avocados, Reis, scharfe Gewürze. Es sind auch Rezepte für Maistortillas und Weizenmehltortillas enthalten. So habe ich auch erfahren, dass Maisfladen eher für Tacos und Enchiladas verwendet werden und die weichen Weizenmehltortillas für Burritos, aber ebenso für Tacos und Enchiladas. Wenn ich ganz ehrlich bin, war mir der Unterschied zwischen eben genannten nie so sonderlich klar ;), was sich jetzt ändern wird.

Das Buch an sich ist, wenn man es in Händen hält, eher dünn, wobei es wie gesagt ausreichend und umfangreich die mexikanische Küche wiederspiegelt (so weit ich das als "Laie" zu erkennen vermag). Die Bindung ist Softcover, das Buch kann zum Kochen gut aufgeschlagen werden. Die Zutatenlisten sind z. T. recht umfangreich, was vor allem an den vielen Gewürzen liegt, die ich zumeist alle zu Hause habe. Hier hat man dennoch Raum zum Experimentieren oder Abändern, außerdem werden vom Autor selbst Variationen zu den Gerichten vorgeschlagen (siehe letztes Foto).

Fazit: Ein Buch, das beim Durchblättern begeistert und die Lust auf mexikanische Küche ins unermessliche steigert. Ich habe soviele Nachkochgerichte, dass ich hier gar nicht zum Aufzählen anfange, seht Euch einfach folgendes Inhaltsverzeichnis an. Klare Kaufempfehlung!
 
SALATE, SUPPEN & SNACKS
Spinatsalat mit Feigen & Walnüssen (mit Dattel-Zitronen-Dressing)
Green-Dream-Salat (mit Avocado-Koriander-Petersilie-Dressing)
Quinoa trifft Grünzeug (mit Rote-Bete-Dressing)
Mango-Limetten-Ceviche (mit sautiertem Ingwer-Tofu)
Sopa de Frijoles Blancos (traditionelle Weiße-Bohnen-Suppe)
Caldo Tlalpeño (kräftige traditionelle Suppe)
Schneewittchen mit Sonnenbrand (Blumenkohl-Kokos-Chipotle-Suppe mit Pepita-Salsa)
Pozole (kultige Gemüsesuppe)
Chiles Rellenos (frittierte kleine Paprikaschoten mit Cashew-Käse-Füllung)
Empanadas de Espinaca y Papas (herzhafte Spinat-Kartoffel-Taschen)
Sandwichitos Toluqueños (mit Avocado & Brotaufstrich aus schwarzen Bohnen)
Pan de Zanahorias (süßes Möhren-Maisbrot mit Ananasstückchen)
Camotes Fritos (Süßkartoffel-Pommes)

HAUPTGERICHTE
Sopes de Espinaca y Champiñones (frittierte Maistortillas mit Spinat & Champignons)
Tacos de Calabacitas y Champiñones (Zucchini-Pilz-Tacos)
Jackfrucht-Tacos (Faux-Fisch-Tacos mit Mango-Salsa)
Tacos de Lentejas (Veggie-Klassiker mit würziger Linsenfüllung)
Tostada Supreme (Supersnack mit Suchtfaktor)
Tamales (mit schwarzen Bohnen & Räuchertofu gefüllt)
Mexican Magic Rice (mit würzigem Seitan)
Würziger Tempeh-Schaschlik (mit gegrilltem Gemüse)
Blumenkohl-Steaks (mit Basilikum-Koriander-Zitronensoße)
Enchiladas Rojas mit Cashew-Käse-Füllung & roter Chipotle-Soße)
Enchiladas de Mole (mit Spinat-Räuchertofu-Füllung)
Chilaquiles (Frühstücksklassiker mit Tortilla, Bohnen & Salsa)
Brunch Burritos (mit Tofu Scramble, Kartoffelwürfeln & Easy-Cheezy-Soße)
Mexi-Makkaroni (mit Räuchertofu und frischen Kräutern)
Pizza Pacífico (mit Artischockenherzen, Ananas & Oliven)
Pizza de Papas (mit Kartoffeln, Tomaten & Rosmarin)
Portobello-Burger (mit selbstgemachten Burgerbrötchen)
Sautierte Kochbananen & Spinat (mit Tomaten-Erdnuss-Soße)
Milanesa de Frijoles (Bohnenschnitzel)
Chimichurri-Tofu (in Knoblauch-Kräuter-Soße gebackener Tofu)
Mole-Tofu (gebackener Tofu mit Easy-Mole-Soße)

DESSERTS & DRINKS
Zitrone-Karamell-Kokos-Flan (dekadenter Dessert-Traum)
Matcha Meltdown (Bananen-Sorbet mit grünem Tee)
Schoko-Bananen-Sorbet (mit knusprigen Kakao-Nibs)
Choco-Chili-Beeren-Torte (mit Dattel-Nuss-Boden)
Dulce de Calabaza (Kürbisdessert)
Empanadas de Manzana y Piña (süße Apfel-Ananas-Taschen)
Churros mit Zimt (süßer Fettgebäck-Klassiker)
Crêpes mit Bananen-Mandel-Zitronenfüllung (mit Schokoladensoße)
Süßer Kokosreis (mit Mangosirup)
Pink Tropic (Erdbeer-Bananen-Ananas-Smoothie)
A-B-C Smoothie (Apfel, Banane & Chiasamen)
Melone-Beeren-Traum (Erdbeer-Wassermelone-Saft)
Grüne Welle (Ananas-Limette-Petersilie-Saft)
Bananen-Basilikum-Moringa Smoothie (mit Mandeln)
Frozen Margarita (Strandcocktail-Klassiker)

SALSAS & GRUNDREZEPTEGuacamole (Avocado-Klassiker)
Cashew Sour Cream (traumhaft cremig)
Salsa Roja (klassische rote Soße)
Salsa Verde (klassische grüne Soße)
Salsa de Mango (süßsaure Dipsoße)
Salsa de Mole (Spezialität aus Oaxaca)
Cashew-Blumenkohl-Käse (Füllung für Enchiladas & mehr)
Maistortillas (traditioneller Maisfladen für Tacos & Enchiladas)
Weizenmehltortillas (weiches Fladenbrot für Burritos, Tacos & Enchiladas)
 
 

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Rucola-Kartoffel-Salat mit Pilzen

Ohne viel darüber nachzudenken, legte ich eine Packung Bio-Rucola in den Einkaufswagen. Am nächsten Tag fragte ich mich, ob ich den Salat nur als Beilage verwenden möchte oder doch lieber als Hauptgericht. Nach einigem Hin-und-Her-Überlege, bei dem mir auch der Kommentar meiner Frau wieder einfiel ("machen wir doch mal einen Kartoffelsalat"), kombinierte ich Rucola und Kartoffeln miteinander. Also ist das im Prinzip ein Rezept für Kartoffelsalat, den ich mit Rucola ergänzt habe. Die Möhre im Gericht ist nicht notwendig, ich musste sie nur aufbrauchen. Ich mag keinen Kartoffelsalat mit Mayonnaise, generell haben wir nie Mayonnaise zu Hause, obwohl es diese natürlich auch vegan zu kaufen gibt. Also bereitete ich ein warmes Gemüsebrühe-Öl-Essig-Dressing zu, in dem ich die warmen Kartoffeln ziehen ließ. Ach ja, ein klassischer Kartoffelsalat ist es dennoch nicht, es tummelt sich nicht nur Rucola darinnen, sondern auch Champignons und Lauch.
 

Kartoffel-Rucola-Salat
2 Personen

1 Packung Rucola
500 g Kartoffeln
(1 Möhre, in Scheiben geschnitten)
1 Veggie-Würstchen (ich glaube von Alnatura / DM; gewürfelt)
5 Essiggürkchen (gewürfelt)
2 große braune Champignons (in Scheiben geschnitten)
1 kleine Stange Lauch (in feine Scheiben geschnitten)
150 ml Gemüsebrühe
1 EL Öl
1 EL Essig
1 TL Dijon
1/2 EL Sirup
Salz, Pfeffer
Majoran, Thymian, gemahlener Kümmel
 
Ganze Kartoffeln in Salzwasser gar kochen.

In eine beschichtete Pfanne Vurst, Champignons, Möhre und Lauch geben, die Pfanne erhitzen und sobald die Pfanne warm ist, das Gericht mit Weißwein ablöschen. Eine Weile bei reduzierter Temperatur braten lassen, bis die Champignons deutlich kleiner werden und die Flüssigkeit verschwunden ist ;-). Mit Majoran, Thymian, Salz und Kümmel würzen.

Eine große Salatschale bereitstellen. Die garen Kartoffeln kurz abschrecken und grob würfeln. Die heiße Gemüsebrühe mit Öl, Essig, Dijon, Sirup, Salz und ordentlich Pfeffer verrühren, mit den noch warmen Kartoffeln in die Salatschale geben und gut miteinander vermischen. Das darf ruhig flüssiger sein, mit der Zeit wird die Brühe aufgesogen. Die Pilz-Lauch-Pfanne ebenfalls zu den Kartoffeln geben, wiederum gut miteinander vermischen und ziehen lassen. Die Essiggürkchen unterheben.

Rucola auswaschen, trockenschleudern und mit dem Kartoffelsalat vermischen. Den Salat ließ ich so ca. 1/2 Stunde ziehen, ich rührte zwischendurch des Öfteren um.

Den Salat auf 2 Teller verteilen, ggf. mit Hanfsamen bestreuen (siehe Foto) und servieren.   
 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Vegan Wednesday #121

Diese Woche sammelt die liebe Petzi vom Blog From Veggie to Vegan unsere Beiträge für den 121sten Vegan Wednesday. Vielen lieben Dank!
 
Frühstück
 
Ich habe mir heute extra die Mühe gemacht, tiefgekühlte Himbeeren zu erwärmen. Die kamen auf eine ordentliche Portion Soja-Joghurt. Dazu gab es die herrlichen und sehr empfehlenswerten Nussecken der Schaffensschwestern, die es bei Hildes Backwut in Nürnberg zu kaufen gibt. Wie immer gab es Kaffee und Saft.
 
Proviant auf Arbeit
 
Gerstenkaffee im Starbucksbecher, eine Dinkelvollkorn-Brezel eingepackt im blauen Boc'n Roll, ein Apfel kleingeschnitten mit Zimt, ein veganer Nordsee-Salat (vorne links oben) und darunter in der Box Dinkelwaffeln & Macadamianüsse.
 
 
Abendessen 

 Couscous mit Cranberries &
Brokkoli, grüne Bohnen, Erbsen/Möhrchen in einer Currysauce - bestreut mit Cashewkernen.
 

 Nachspeise
 
1 Riegel (nicht 2 ;-)) - Diese Riegel schmecken tatsächlich famos.
Allerdings liebe (!) ich auch Kokosnuss.
 

Dienstag, 16. Dezember 2014

Avocadocreme und Pasta - eine grandiose Kombination

Das untere Gericht liebe ich einfach. Die Nudeln sind austauschbar; hier gingen auch Bandnudeln, Spirellis, Penne oder Zudeln (Zucchini-Nudeln). Das Wichtigste ist die Avocadocreme. Ich finde eine mittelgroße bis große Avocado für 2 Personen völlig ausreichend. Ich verwende hierbei gerne eine Schalotte, die einen weniger aufdringlichen Geschmack als eine Zwiebel hat. Bei mir kam Knoblauchgranulat hinzu, ich habe meines von Sonnentor, das einen super Geschmack hat. Natürlich kann man auch eine frische Knoblauchzehe verwenden :-). Die grünen Bohnen sind durchaus austauschbar, ich könnte mir auch Brokkoli sehr gut vorstellen. Wobei die Bohnen das Gericht sehr fein ergänzt haben.
 
Pasta in Avocadocreme 
2 Personen
 
200 - 250 g Dinkel-Spaghetti (Vollkorn)
1 Handvoll grüne Bohnen (tiefgekühlt)
1 mittelgroße bis große Avocado
1 kleine Schalotte
etwas Wasser
1 EL italienischer Kräuter
Salz
Knoblauchgranulat (oder 1 Knoblauchzehe)
 
frischer Pfeffer
 
Die Pasta nach Packungsanleitung gar kochen, die tiefgekühlten Bohnen kochte ich zusammen mit den Nudeln.
Die Avocado gemeinsam mi tder Schalotte, etwas Wasser, Salz und Knoblauchgranulat fein pürieren oder mixen. Kräuter (bei mir getrocknete) unterheben.
Die Nudeln/Bohnen abgießen, in den Topf zurückgeben, mit der Avocadocreme gut vermischen, auf 2 vorgewärmte Teller verteilen und servieren. Dazu frischen Pfeffer reichen :-).
 


Montag, 15. Dezember 2014

Ein viel zu kurzes Wochenende...

Das Wochenende war dank einer Fortbildung und der mehrstündigen Verfilmung von "Der Hobbit - die Schlacht der fünf Heere" viel zu schnell vorüber. Ich gebe hier keine Rezension vom Film ab, schildere nur ein paar Eindrücke. Der Film hat mir sehr gut gefallen; er war ein würdiger Abschluss der Trilogie und ich fand, dass jeder Charakter nochmals großartige Szenen hatte. Das Schlachtgetümmel war zwar während des gesamten Films präsent, überforderte das Publikum jedoch nicht, wobei so einige Sterbeszenen dabei waren und ich das ein oder andere Taschentuchhantieren im Publikum hörte ;-). Meine Frau hat schon angedeutet, dass das doch ein Film sei, den man sich zweimal ansehen könnte. Wir sind halt schon seit gefühlten Ewigkeiten Fans, haben die Bücher verschlungen und bisher alle Filme, auch HdR, im Kino gesehen. Da darf man auch schon mal sentimental werden ;-). Im folgenden zeige ich Euch noch ein paar Eindrücke vom Wochenende.
Die FOBI am Samstag war in der Nähe vom Dean & David und trotz nur 1stündiger Mittagspause bin ich dahin geeilt :-). In Nürnberg gibt es ein Monatsangebot mit gebratenen Kürbisspalten und Preiselbeeren, statt Ziegenfrischkäse ließ ich mir gegrilltes Gemüse geben :-). Das Dressing (mit Honig) hab ich auch austauschen lassen. Immer sehr sehr lecker!
  
Nach der FOBI war ich beim Machhörndl im Crämer (Brunnengasse 7 - 9). Da gibt es auch Sojamilch für den Kaffee! Außerdem darf man aus vielen verschiedenen Kaffeesorten auswählen (ich wählte eine schokoladige Sorte). Der Fokus liegt auf ihren tollen Kaffeesorten, daher gibt es v. a. Kaffee, Espresso, Cappuccino (auch mit Sojamilch), so weit ich gesehen habe keinen Milchkaffee oder Latte Macchiato. Der Kaffee ist sehr lecker!
 
Während ich mit meiner Fortbildung beschäft war, kaufte meine Frau eine vegane Schokolade von GEPA, bestehend aus Rohrohrzucker, Kakaomasse, Kakaobutter, Vollrohrzucker, gehackten Haselnüssen (8%), Haselnussmark, Reisdrinkpulver und Vanilleextrakt. Klingt schon mal sehr vielversprechend!
 
Den Sonntag startete ich mit Müsli. Im Bioladen entdeckte ich das Krunchy Barnhouse Himbeer Aronia bereits mit der neuen Rezeptur, d. h. weniger süß. Außerdem befindet sich nun neu ein Vegan-Label auf der Verpackung. Das Müsli hat mir zusammen mit Provamel Soja-Joghurt (Natur, zuckerfrei) und einer reifen Banane sehr gut geschmeckt.

Zutaten: Vollkorn-Haferflocken 57%, Agavendicksaft 12%, Reissirup 12%, Sonnenblumenöl 7%, Knusper-Reis (Reismehl, Gerstenmalz, Meersalz), Kokosflocken, Amaranth gepufft 2%, Himbeere 2%, Aroniapulver 1,5%.
 
Am Sonntag besuchte ich den WinterKiosk im K4. Da entdeckte ich nochmals GEPA-Schokolade, dieses Mal in Riegelform. Ich kann nur sagen, boah, ist diese Schokolade lecker! Gut, dass ich mir gleich zwei Stückmitgenommen habe.
 
Abends probierte ich den veganen "Krabben"Salat, den es relativ neu in der Vitalia (City Point) gibt. Ich fand ihn sehr gut! Ich gab ihn extra auf ein helles Baguette, damit der Geschmack besser rüberkommt. Für mich ein klares Nachkaufprodukt! Die Zutatenliste findet Ihr auf dem nächsten Foto.
 
Es gibt übrigens mehrere Sorten Salat, oben Nordsee wie "Krabben". Es gibt aber z. B. auch GeVlügelSalat, RindVleischSalat, ThunVischSalat.
  
Abends lag ich unverschämt gemütlich auf der Couch und genoss ein wenig 3. Adventsstimmung!
 
Auf der Couch ist es am schönsten mit Zeitschriften. Oben ein für mich neues Magazin: Happy Way, mit einer Einführung ins Zentangle und einem Artikel über die gewaltfreie Kommunikation.
 
Dann blätterte ich das am Freitag erschienene Magazin "köstlich vegetarisch" durch und ließ mich von sehr vielen Gerichten inspirieren. Das Magazin ist vegetarisch, die veganen Rezepte sind extra gekennzeichnet.
 
Endlich kam ich auch dazu, die "natürlich vegetarisch" durchzublättern, die schon vor so einigen Tagen im Briefkasten auf mich wartete. Alles in allem hatte ich einen gemütlichen Wochenendabschluss.
 

Samstag, 13. Dezember 2014

Die Schaffensschwestern bei Hildes Backwut - Veganes Angebot :-)

Es gab mal ein wunderschönes Café im Stadtteil Johannis in Nürnberg - die Schaffensschwestern, die leider in diesem Jahr ihre Türen fest verschlossen haben. Was ich persönlich sehr bedauert habe, denn ich habe mich bei Ihnen immer sehr wohl- und willkommen gefühlt. Aber die Schaffensschwestern gibt es noch immer in Nürnberg zu finden, nämlich bei Hilde's Backwut, einer Bäckerei, in der noch alles handgefertigt wird und die im Süden der Stadt liegt. Dort backt Tina auch weiterhin und erfreut uns mit so allerlei tollen Kreationen (siehe die folgenden Fotos). Außerdem gibt es bei Hilde's Backwut so allerlei vegane Brötchen, Brote und Foccacia zu kaufen. Der Inhaber und sein Team kennen sich mit allen Zutaten perfekt aus (wie gesagt, alles hausgebacken :-)) und helfen sehr gerne weiter.

Hier findet Ihr einen Artikel, in dem die Zusammenarbeit der Schaffensschwester mit Hilde's Backwut beschrieben wird:

So wird Hilde's Backwut beim www.veganguide-nuernberg.de beschrieben: Bei Hilde's Backwut handelt es ich um eine "Bäckerei mit Laden und kleinem Café, in der alles hausgebacken ist. Großes veganes Angebot, z. B. vegane Brötchen und Brote, Foccacia, vegane Muffins, Cookies, Kekse und Backmischungen. Der Inhaber kennt sich bestens mit veganen Speisen und allen Zutaten aus. Geöffnet: Mo - Fr 05:30-18:00 Uhr, Sa 06:00-14:00 Uhr."

Die Schaffensschwestern findet Ihr auf Facebook:

Hilde's Backwut ebenso:

Auf den nachfolgenden Bildern seht Ihr das Sortiment der Schaffensschwestern, das es auch bei Hilde's Backwut zu kaufen gibt (mein veganes Herz schlägt sogleich höher). Die Produkte können auch super verschenkt werden :-).  

Nussecken


Mürbe Ingwerchen 


Zuckerzarte Zitronenkekse


Backmischungen

Für vegane Haselnuss-Muffins bzw. Schokoladen-Muffins.

KATERFRÜHSTÜCK
oder Erdbeermarmelade mit Campari ;-). Auf der Vorderseite steht in großen Buchstaben Katerfrühstück geschrieben :-).


Pflaumen Chutney 


Chai Sirup

 

Freitag, 12. Dezember 2014

Geplaudere über zuwenig Zeit und mein gestriges Abendessen!

Wie entscheidet Ihr, was ihr am Abend oder die nächsten Tage kochen werdet? Spontan oder geplant, diktiert vom Inhalt des Kühlschranks oder geht ihr sogar mehrmals wöchentlich einkaufen, so dass ihr immer frische Produkte zur Verfügung habt und Euren Essensplan nach Euren Wünschen anpassen könnt?
 
Bei uns ist es derzeit schwierig, überhaupt Zeit zum Einkaufen zu finden. Auch zum Kochen fehlt die notwendige Zeit und Lust. Unser Terminplan ist gerade so voll, dass wir nicht besprechen können, was wir die Tage kochen wollen (meistens entscheide ich, da ich früher zu Hause bin); notwendige Einkäufe erledigen wir schnell zwischendurch, meistens von derjenigen, die gerade Zeit hat. So fehlt immer irgendwas daheim und sehr viele frische Produkte haben wir auch nicht zu Hause. Gestern nahm ich 3 Packungen tiefgekühltes Gemüse mit, so dass wir die Gerichte immer mit tiefgefrorenem Gemüse aufpeppen können (was ich schon länger so mache, aber zur Zeit nimmt es Überhand). Außerdem habe ich endlich wieder grünen Salat mitgenommen, den es heute Abend zusammen mit Kartoffeln und frischen Champignons geben wird.
 
Am Samstag kommen wir dann schon wieder nicht zum Kochen, augenroll. Eigentlich haben wir auch keine Zeit, anständig essen zu gehen. Eine Fortbildung wird mich bis zum Nachmittag beschäftigt halten und abends sehen wir uns den Hobbit - die Schlacht der fünf Heere im Kino an. Auf diesen Film bin ich schon sehr gespannt! Ich fürchte allerdings, dass das Schlachtgetümmel den größten Raum einnehmen wird, denn das Buch ist ja eigentlich schon in den ersten beiden Teilen erzählt worden.
 
Gestern musste ich einen halben Hokkaido verbrauchen, außerdem noch eine geöffnete Packung Hummus. Also bestimmte gestern der Inhalt des Kühlschranks mein Kochverhalten. Bei Hokkaido fällt mir zwar immer sofort Kürbissuppe ein ;-), aber ich entschied mich für meine zweite Assoziation: Hirse. Die Hirse bereitet unkompliziert mein Reiskocher für mich zu, den Kürbis briet ich ebenso einfach in der Pfanne gar (zusammen mit tiefgekühlten grünen Bohnen). Ich würzte (fast) nur mit Kürbiskönig und gab am Schluss 2 EL Soja-Joghurt mit hinein. War ein einfaches und dennoch bombenleckeres Gericht. Obenauf kam natürlich der Hummus (von Aldi, nicht Bio, aber er schmeckt mir persönlich sehr gut!).
 
 
Eine Schale voller Glück
2 Personen
 
1/2 Kürbis
1 - 2 Handvoll grüne Bohnen
Öl (zum Braten)
Kürbiskönig (oder einfach Eure Lieblingsgewürze)
2 EL Soja-Joghurt
1 TL Sirup
1/2 TL Dijon
getrockneter Schnittlauch
 
130 g Hirse + Wasser nach Packungsanleitung (im Reiskocher gar gekocht)
1 EL Gomasio
Salz nach Bedarf
 
Hummus
 
Öl erhitzen. Kürbis darin gut anbraten, mehrere Minuten braten lassen. Dann tiefgefrorene grüne Bohnen zugeben, ebenfalls Kürbiskönig (mache ich immer wo nach Gefühl, mindestens aber 1TL) zugeben und solange braten, bis Kürbis weich wird (dauert schon 15 Minuten, evtl. sogar länger, wenn Stücke zu große sind). Zwischendurch gab ich Sirup und Schnittlauch zu, zuletzt kamen 2 EL Soja-Joghurt und etwas Dijon-Senf hinzu (ihr werdet keine Sauce haben, der Kürbis ist dann einfach etwas cremiger).
 
Die fertig gekochte Hirse mit Gomasio vermischen, mit Salz abschmecken, auf 2 Schalen verteilen und den Kürbis zugeben. Hummus darauf verteilen und servieren.